„Politischen Programmen gegenüber bin ich seit Jahrzehnten misstrauisch. Entweder sind sie zur Unkenntlichkeit verwaschen oder werden ohnehin nicht umgesetzt. Hinzu kommt, um an den Lautdichter Ernst Jandl anzuknüpfen: Lechts und rinks sind schon lange zum Velwechsern.
Mein Konzept ist ein anderes: Durch das konkrete Tun eines Menschen wird seine Haltung sichtbar – auch durch seine Schriften. In diesem Sinne enthalten die Bücher „Die Globalisierungsfalle“ und „Die Europafalle“ mein politisches Programm. Mein Abstimmungsverhalten im Europaparlament legt Zeugnis, ebenso wie meine finanziellen Verzichte und Umschichtungen öffentlich verfügbarer Gelder und persönlichen Spenden.
Natürlich vertrete ich auch einige klare, abfragbare Grundsätze – siehe dazu den HPMeter.
Nur einmal verfasste ich, weil so viele Journalisten drängten, eine Art Parteiprogramm. Das war für die Kandidatur meiner Namensliste, die wir bei der Nationalratswahl 2006 „Die Weissen“ nannten. Wirklich funktioniert hat es nicht.“
Siehe auch: