Soeben wurde im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments über zwei Berichte des unabhängigen EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin abgestimmt.
Martins Antrag, den Weg für 1 und 2-Euro-Scheine in Ergänzung zu den bisherigen Münzen zu öffnen, erhielt dabei eine deutliche Mehrheit. Beide Berichte, davon ein legislativer, wurden insgesamt ohne Gegenstimme angenommen.
Die EU-Kommission ist nunmehr gefordert, eine entsprechende Folgenabschätzung zu den 1- und 2-Euroscheinen zu erstellen. Martin dazu: "Vorvergangene Woche schlug ich zwei Notprogramme für die großen Probleme der Finanzkrise vor (siehe OTS 0216 vom 16.11.2011).
Jetzt ging es um den Euro in jener Form, wie ihn die Bürger in Händen halten. 1 und 2-Euro-Scheine werden vielerorts aus praktischen Gründen gewünscht. Die Europäische Zentralbank sollte diesem Bürgerwunsch entsprechen."