Österreichs Umweltminister Nikolaus Berlakovics spricht nun von
„ordentlichen Stresstests“ in Europas AKW, doch in Brüssel ergibt sich ein
anderes Bild.
Die AKW-Betreiber werden sich mit den nationalen Behörden selbst überprüfendürfen, auch die Experten, die dann aus anderen Mitgliedsstaaten zugezogen werden sollen, werden aus dem Atomklüngel stammen. Tatsächlich unabhängige Experten sind nicht vorgesehen.
Da muss man vor Nebelwerfern warnen. Der Teufel steckt in den konkreten Standards, um die es gehen wird – und in der zusätzlichen neuen Arbeitsgruppe aus „Experten der Mitgliedsstaaten und Vertretern der Kommission“ zur Frage der Terrorgefahr. Schon jetzt ist in Brüssel zu vernehmen, dass Großbritannien und vor allem die Tschechische Republik daran nicht teilnehmen werden. Für Österreich ist das sehr schlecht. Denn nur in dieser neuen Gruppe wird es um die so gefährlichen gezielten Flugzeugabstürze gehen. Es ist damit zu rechnen, dass man sich da totreden wird.
Denn bei der nunmehr vollmundig verkündeten Einigung, dass neben Naturkatastrophen auch „Flugzeugzeugabstürze“ untersucht würden, werden nur „zufällige“ Abstürze aufgegriffen werden. Da werden dann nur ein paar allgemeine Statistiken vorgelegt werden, nach dem Motto: Eher fällt in Schwechat ein Flieger vom Himmel als auf ein AKW in der Slowakei oder auf Temelin.