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M. Ehrenhauser entlarvt sich

 

Anzeige bei OLAF gegen Ehrenhauser wegen des Verdachtes missbräuchlicher Verwendung von EU-Geldern / Computer-Datenauswertung ergibt: Seit 25. August 2010 wurden systematisch in mein privates E-Mail-System rechtswidrig eingebrochen / Empörung von Ehrenhauser am 29. September nur gespielt / Ehrenhauser-Assistent Robert Sabitzer erklärt: „Der alte Depp muss weg und wir wollen das Geld" / Ehrenhauser nützt nur H.C. Strache
 

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Die Tageszeitung „Die Presse“ berichtet
in ihrer heutigen Ausgabe, dass Martin Ehrenhauser „an einer neuen
politischen Bewegung arbeitet“.

Der unabhängige EU-Abgeordnete H.P. Martin erklärt: „Bereits ab dem 25.
August 2010 wurden systematisch im EU-Parlament Daten aus meinem privaten
EDV-System abgerufen unter illegaler Überwindung meines
Sicherheitssystems, wie professionelle Datenauswertungen nun
ergeben. Der Zugriff auf meine Daten innerhalb des Europäischen Parlaments
erfolgte vor allem in Zeiten, in denen jeweils die Gruppe um Martin
Ehrenhauser, nicht aber ich anwesend war. Private Unterlagen, zu denen
mein damaliger Mitarbeiter Stefan Neuner, dem die „Liste Martin“ 58.120
Euro als Spende gab, weil er in Tirol in einen Konkurs geschlittert war,
Zugang hatte, sind nun Ehrenhausers Sachverhaltsdarstellung beim Wiener
Staatsanwalt beigelegt. Die Empörung von Ehrenhauser, er sei am 29.
September 2010 so überrascht über die Kostenabrechnung der „Liste Martin“
gewesen, ist gespielt. Gezielt wurde auch in den privatesten
Verlassenschaftsunterlagen zu meinem 2007 verstorbenen Vater gestöbert.
Was hat das mit der Forderung nach Transparenz in der Politik zu tun?
Während ich mich beim seinerzeitigen heimlichen Filmen im EU-Parlament an
Gesetze und Privatsphäre hielt, kennen Ehrenhauser und Schweitzer
keinerlei Grenzen.

All dies wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht werden.

Außerdem wird Martin Ehrenhauser bei der Betrugsbekämpfungsbehörde OLAF in
Brüssel wegen des Verdachtes der missbräuchlichen Verwendung von
EU-Geldern angezeigt.

„Der alte Depp muss weg und soll uns das Geld geben“, erklärte
Ehrenhausers Assistent Robert Sabitzer kurz vor dem Start Ehrenhausers
Rufmord-Kampagne gegenüber einem langjährigen Unterstützer der „Liste
Martin“, dem Oberösterreicher Karl Gutenbrunner aus Niederkulm bei Linz.

Robert Sabitzer war 2009 an zweiter Stelle der Liste gereiht. Er bekam bei
Martin Ehrenhauser eine lukrative Assistentenstelle, als er zu Gunsten von
Ehrenhauser auf sein Mandat verzichtete. Sabitzer, der nun meinen
Rücktritt fordert, will nun mein Mandat. Falls ihm dies nicht gelingt,
beabsichtigt er, wie er vor Zeugen sagte, von der „Hacklerregelung“ für
Frühpensionierungen Gebrauch zu machen, die zu Recht von vielen
Steuerzahlern als inakzeptables Privileg abgelehnt wird.

Bei der heute skandalisierten Kostenabrechnung meiner politisch
kompetenten und engagierten Frau geht es nicht um deren Fahrtkilometer,
sondern um ein der „Liste Martin“ zur Verfügung gestelltes privates
Fahrzeug, wofür meine Frau nachweislich wesentlich geringere Kosten
in Rechnung stellte als die Erhaltungs- und Abnutzungskosten des Fahrzeugs
tatsächlich betrugen. Ehrenhauser ist selbst gerne viele tausende
Kilometer in diesem sicheren und komfortablen Fahrzeug gefahren.

Entgegen den Angaben der Tageszeitung „Österreich“ von heute hat meine
Frau auch nicht ihren Dienstwagen verrechnet, sondern ihr
Privatfahrzeug zur Verfügung gestellt und daran nichts verdient – im
Gegenteil.

Als nächste „Enthüllung“ werden Ehrenhauser und Schweitzer nun wohl den
unrichtigen Vorwurf lancieren, dass langjährige Unterstützer und
Mitarbeiter der „Liste Martin“ zu hohe Honorare bekommen hätten. Auch dies
ist völlig falsch. Denn die einzige Person, die ohne Gegenleistung eine
Spende von 58.120 Euro von der „Liste Martin“ erhielt und auch noch die
Chance bekam, für mich als parlamentarischer Mitarbeiter zu arbeiten, ist
der Tiroler Stefan Neuner aus Telfs. Doch den verteidigt Ehrenhauser, da
er ihm sehr nützlich war.

Außerdem lebt Ehrenhauser mit seiner Familie in Brüssel und kassiert sehr
viele Tagegelder.

Insgesamt skandalisiert Ehrenhauser nur das, was ich den„Aktivitätenfonds“
nenne, andere Parteien die „Kriegskasse“. Ohne so etwas kann man legal
keine Wahlkämpfe finanzieren und auch keine investigativen Recherchen.

Mit allem spielt Ehrenhauser nur H.C. Strache in die Hände. Dies ist das
Gegenteil der Ziele der „Liste Martin“, die stets gegen Rechtsaußen
auftrat und gerade Protestwähler mit berechtigter EU-Kritik an sich zu
binden.

Nun sind die unabhängigen Gerichte am Zug. Ich werde
mich in Brüssel weiter für meine Wähler einsetzen.

 
Meldung vom 28.4.2011