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"Hans-Peter Martin unter der Lupe"
Der Standard: Komplexe Ermittlungen gegen österreichischen EU-Abgeordneten
derStandard.at | Politik | International | Europa | EU
23. November 2004, 17 Uhr 25
Brüssel – Seit Monaten ermitteln die EU-Betrugsbekämpfer gegen den österreichischen EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin wegen des Verdachts von missbräuchlicher Verwendung von Geldern und wegen einer angeblich gefälschten Unterschrift. "Man muss uns Zeit lassen.
Es geht ja nicht nur um die angeblich gefälschte Unterschrift. Wir müssen uns genau ansehen, wie die Praxis im Parlament gehandhabt wird, wann die Listen zur Unterschrift ausgelegt werden und so weiter.
Es geht auch um die ganzen Umstände", erklärt Olaf-Chef Franz-Hermann Brüner, warum die Ermittlungen dauern. Entlastendes und Belastendes müsse genau geprüft werden, damit man sich nicht dem Vorwurf aussetze, Revanche an Martin wegen dessen Kritik an der Spesenpraxis des Parlaments zu üben. Brüner: "Unser Untersuchungsergebnis muss wasserdicht sein." (eli/DER STANDARD, Printausgabe, 24.11.2004)
Quelle: http://derstandard.at
Siehe auch:
"Lieber Betrugsbekämpfer: Bitte ermitteln Sie!"
EP-Finanzchef bestätigt Martin: "Wir haben keinen Vorwurf"
OLAF-Chef Brüner: Die Ermittler-Farce
Wiederholung längst widerlegter Vorwürfe
Hat EU-Saubermann Martin EU-Gelder erschlichen?
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