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25.2.2004: Reisepauschalen fern der Heimat
Brüssel, 25. Februar 2004
Reisepauschalen fern der Heimat
Die umstrittenen Reisekostenpauschalen (siehe unten stehende Informationen) werden auch dann ausbezahlt, wenn EU-Abgeordnete statt in ihren jeweiligen nationalen Wahlkreis am Wochenende ganz woanders hin reisen.
Der österreichische Grüne Abgeordnete Johannes Voggenhuber erklärt dazu gegenüber der Wiener Zeitschrift „News“ (Heft 9/2004): "Ich muss nicht nach Wien zurückfliegen. Ich kann hinfliegen, wohin ich will. Und Ventimiglia ist bekanntlich näher als Wien. Ich bekomme deshalb keinen Euro mehr. Es wird sogar weniger Geld ausbezahlt, als wenn ich nach Wien fliegen würde, weil die Höhe der Reisekosten von der Flugdistanz abhängt."
Daniela Raschhofer, Delegationsleiterin der FPÖ-Abgeordneten im EU-Parlament hat mir (hpm) immer wieder berichtet, dass sie nur kurz in Brüssel bleibt und sehr gerne nach London unterwegs ist.
SPÖ-Parteivorsitzender Alfred Gusenbauer wird nunmehr von „News“ so zitiert: "Ich habe mit unserem Delegationsleiter Hannes Swoboda gesprochen. Er hat alle unsere Abgeordneten aufgefordert, ihre Spesenabrechnungen offen zu legen. Diese Offenlegungen werden dann bei uns im Klub genauestens kontrolliert und selbstverständlich auf den Cent genau offen gelegt."
Am 26.Februar 2004 wird sich auch ab 9 Uhr die so genannte „Konferenz der Präsidenten“ des EU-Parlaments, mithin die Vorsitzenden der Fraktionen, wieder mit den Reisespesen und anderen Privilegien beschäftigen. Informationen dazu auf dieser Internet-Seite nach Ende der Sitzung.
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